Donnerstag, 31. Dezember 2009

Jugendschilager

Auch heuer betreute ich wieder ein ÖAV-Jugendschilager auf der Gablonzer Hütte. 14 Teilnehmer und 3 Betreuer verbrachten 3 spannende Schitage und 2 unterhaltsame Hüttenabende. Die Schi musten dabei wegen dem Schneemangel ein paar Kratzer einstecken. Vor allem die Hänge auf der Zwieselalm und Richtung Annaberg waren zum Teil extrem steinig, der Zustand der (künstlich beschneiten) Talabfahrten hingegen war ganz in Ordnung. Die Verpflegung auf der Hütte meisterten die neuen Pächter vorbildlich. Leider erlitt ein Teilnehmer bei einem Sturz eine Gehirnerschütterung und musste die zweite Nacht im Krankenhaus verbringen, konnte aber am nächsten Tag bereits nach Hause fahren. Für die nächste Saison hoffen wir auf (viel) mehr Schnee und unfallfreie Tage.

Freitag, 18. Dezember 2009

Hochtrötsch

Da es mit dem Schi fahren und Tourengehen wegen Schneemangel noch nicht so gut ausschaut (hoffentlich ändert sich das bald) machten Lisa und ich eine Winterwanderung auf den Hochtrötsch. Von Schönegg aus ging's vorbei an einigen Bauernhöfen, leicht verschneiten Wiesen und Waldstücken auf den Gipfel. Wetter und Landschaft waren wunderschön, die Temperaturen jedoch ziemlich gering.
Die Alternative zum Schitag ist auf jeden Fall gelungen.

Donnerstag, 17. Dezember 2009

USI-Meisterschaften 2009/2010

Bei den diesjährigen steirischen USI-Meisterschaften im Sportklettern lief es für mich (trotz starker Konkurrenz) sehr gut. Mit dem fünften Platz nach der abwechslungsreichen Vorrunde, bei der ich teilweise ein bisschen Pech hatte, kletterte ich mich im Finale sogar noch auf Platz zwei von 26 Teilnehmern!
Auch Lisa nahm heuer wieder teil, kletterte ihre bisher schwerste Route onsight und wurde vierte bei den Damen.


Fotos www.c-a-c.at

Sonntag, 15. November 2009

Pfaffenkogel

Um das gute Wetter trotz hartnäckiger, leichter Verkühlung sinnvoll zu nutzen unternahmen Lisa und ich einen Ausflug auf den Pfaffenkogel bei Kleinstübing. Der Weg führte anfangs nach einem kurzen Stück auf der Forststraße durch ein steiles Waldstück. Nach einem Abstecher zum Klingerkreuz gings weiter zum Hauptgipfel. Leider wurde der Bergrücken allerdings arg verschandelt, da dort eine ziemlich breite, lange und hässliche Schotterstraße durch den Berg gegraben wurde und zwar mitten im Naturschutzgebiet! Wir stiegen auf der anderen Seite auf moderateren Forststraßen wieder ab, genossen die herbstliche Landschaft und kehrten zurück nach Kleinstübing.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Hochlantsch

Heute machte ich mit Lisa einen kleinen Ausflug ins Grazer Bergland. Vom Zirbisegger wanderten wir über den Jägersteig nordseitig auf den Hochlantsch und genossen die wunderbare Aussicht auf den Hochschwab, den Reichenstein, die Teichalm,...
Hinunter gings dann über das Gasthaus "Steirischer Jokl" und die Kapelle Schüsserlbrunn. Trotz einiger hoher Wolken war die Sicht sehr gut und der Wind war auch nicht zu kalt.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Wasserklotz

Wenn es bereits Mitte Oktober so viel Schnee raushaut muss man das einfach nutzen und so machte ich mich mit Lisa auf zum Hengstpass. Die verregnete Anreise und das Nichtvorhandensein einer nennenswerten Schneedecke in Windischgarsten ließ uns etwas skeptisch werden, doch das oberösterreichische Paradeschneeloch Hengstpass ließ uns nicht im Stich. Vom Parkplatz weg lachte uns eine dicke Schneedecke entgegen und es fielen unzählige dicke Flocken vom Himmel. Bei fast permanenten Schneefall spurten wir uns teils recht mühsam auf den Gipfel wobei eine halbverschneite Spur vom Vortag eine spürbare Entlastung darstellte. Die letzen Meter zum Kreuz gruben wir uns durch teils hüfthohen Tiefschnee. Die Abfahrt war anfangs super pulvrig, unten jedoch zunehmend patzig und in der Ebene stollten die Schi und das Hinausschieben wurde zur Qual. Auf jeden Fall wars ein gelungener Saisonauftakt. Eigentlich komisch, dass wir heute die Einzigen mit dieser Idee waren.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Schöckl

Um die eigentlich noch spätsommerlichen Temperaturen und die sonnigen Stunden vor dem Wetterumschwung zu nutzen, wanderten Lisa und ich gestern auf den Schöckl. Schließlich muss man als Neugrazer auch einmal auf dem grazer Hausberg gewesen sein.
Die Aussicht war trotz der etwas dunstigen Luft recht schön. Wir sahen Graz mit Schloßberg, die Rote Wand und den Röthelstein und in der Ferne bis zum Hochschwab.

Dienstag, 29. September 2009

Rote Wand (Serengeti)

Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen kletterte ich am Montag mit Lisa die Route Serengeti (bis zu VI) in der Roten Wand. Trotz einiger abgekletterter Stellen am Anfang und am Ende bietet die Route wirklich nette Kletterei und unter der Woche ist der Andrang an Kletterern angenehm gering.

Montag, 21. September 2009

Rovinj

Von Donnerstag bis Sonntag betreute ich als CAC-Kletterkursleiter einen Kletterurlaub in Rovinj.
Trotz schlechter Wetterprognosen erwartete die Teilnehmer und mich warmes, sonniges Spätsommerwetter. Am ersten Tag kletterten wir auf der Halbinsel Zlatni (direkt bei Rovinj). Am zweiten gings dann zum Limski Kanal mit längeren Routen und einer grandiosen Aussicht und am Nachmittag genossen wir noch ein paar Stunden am und im Meer. Top motiviert machten wir am dritten Tag erneut das Gebiet auf Zlatni unsicher und verließen es erst bei Sonnenuntergang wieder. Zum Abschluss schauten wir uns am vierten Tag noch den Klettergarten bei Dvigrad an, dessen eigenartige und plattige Routen wir allerdings erst mit einigen Umwegen erreichten. Aufgrund einer missverständlichen Angabe im Kletterführer benötigten wir einen kroatischen Landwirt (Traktor-Gepäckstransport inklusive) um die Felsen zu finden und seilten schließlich von oben zu den Einstiegen ab.

Sonntag, 13. September 2009

Ötscher

Dieses Wochenende waren Flo, Berni, Ulrich, Arnold und ich am Ötscher Schutzhaus um Flos Polterabend, der vor der Hochzeit krankheitsbedingt ins Wasser fiel, nachzuholen.
Ins Wasser fiel er diesmal zwar (etwas wörtlicher genommen) auch, aber bei solchen Anlässen wandert man auch gerne mal eine gute Stunde im strömenden Regen zur Hütte. Nach einem ziemlich langen und lustigen Abend nahmen wir am nächsten Tag dann bei etwas besserem Wetter den Gipfel in Angriff, nur Ulrich hatte vom Bergsteigen erstmal genug und verließ uns vorzeitig. Die Sicht war immer noch nicht der Wahnsinn und trockener wurden unsere Sachen auch noch nicht, aber wir ließen uns von unserem Ziel trotzdem nicht abbringen. Poltern mal ganz anders!

Mittwoch, 2. September 2009

Kampermauer (No Risk No Fun)

Mit Phino nahm ich gestern ein ziemlich anspruchsvolles Projekt in Angriff.
Während Lisa zu einer schönen, einsamen Wanderrunde aufbrach, versuchten wir uns an der Route "No Risk No Fun" (8 Seillängen, davon 2 VIII- und 3 VII).
Die erste Seillänge starte gleich mit einem ziemlich anstrengendem Riss, danach folgten einige leichtere Passagen bis die Route anhaltend schwer direkt durch die überhängende Wand führte. Phino hatte leider ziemliche Probleme mit seinem Knie und seiner Psyche und beschloss schließlich auf die letzte Seillänge zu verzichten.
Die Aussicht und Ausgesetztheit der Tour war sehr beindruckend.
Das Abseilen verlief bis auf ein verheddertes Seil beim Abziehen am letzten Stand ziemlich flott und problemlos und wir waren, nach vielen Stunden in der Wand, froh über eine Einkehr auf der Laussabauernalm.

Montag, 24. August 2009

Traunstein (Wer putzet der findet)

Gestern standen wieder mal Mehrseillängentouren am Traunstein am Programm. Von unserer 9-köpfigen AV Gruppe waren 7 am SW-Grat unterwegs während ich mit Berni die Route "Wer putzet der findet" (6+ UIAA) kletterten. Zum Glück wählten wir den oberen Zustieg zum Einstieg wodurch wir uns das unattraktive Schotterfeld sparten. Die Route war trotz einiger nasser Stellen gut zu klettern und ist perfekt abgesichert. Da sie aber mit nur 5 Seillängen relativ kurz ist und auch nach einer ausgiebigen Pause noch länger nicht mit den SW-Grat Kletterern zu rechnen war beschlossen Berni und ich noch schnell zum Traunsteinhaus hinaufzurennen. Die rund 600 Höhenmeter waren nach einer Dreiviertelstunde geschafft und beim Abstieg holten wir die anderen kurz vor der Forststraße wieder ein. Zum Abschluss sprangen wir noch kurz in den Traunsee.