Heute nahmen wir (Ulli, Isi, Lisa und ich) uns den Rudlweg am Pfaffenkogel vor, einen Genussklassiker den Ulli schon vor 30 Jahren einmal geklettert ist. Die Route führt durch, für diesen Schwierigkeitsgrad, sehr guten Fels, ist kaum verwachsen und recht abwechslungsreich, also genau richtig für einen sonnigen Vormittag.
Montag, 13. Juni 2011
Pfaffenkogel (Rudlweg)
Samstag, 11. Juni 2011
Rote Wand (Weg der schönen Männer)
Heute machten wir uns wieder einmal auf zur Roten Wand, diesmal kletterten wir den "Weg der schönen Männer". Die Planung verlief diesmal nicht ganz so gut, denn obwohl ich vorher im Führer nochmal nachgelesen hatte, packte ich 2 Expressschlingen zu wenig ein (vielleicht sollte ich die Grundrechenarten nochmal wiederholen). Was soll's, hin und wieder ein Hakerl auslassen schadet auch nicht und bei den meisten Seillängen waren sowieso nicht so viele Schlingen nötig. Die Kletterei war teils sehr lohnend, teilweise ist die Route aber sehr verwachsen und das krabbeln durch die Grasbüsche nervte doch etwas. Lisa testete beim letzten Stand die Flugeigenschaften ihres Sicherungsgeräts. Ergebnis: Es fiel recht schnell Richtung Wandfuß und verabschiedete sich mit einem dumpfen Laut im Gemüse, wo es ihm jetzt hoffentlich gut geht...
Nach der Kletterei gingen wir noch auf den Gipfel und stiegen über die Tyrnauer Alm wieder ab. Dabei liefen uns noch zwei Steinböcke über den Weg.
Donnerstag, 9. Juni 2011
Rovinj
Das vergangene, verlängerte Wochenende verbrachten wir mit einem entspannenden Kurzurlaub in Rovinj. Neben der Kletterei in Rovinj, beim Limski Kanal und in Crni Kal standen noch Meer, Entspannung und gutes Essen am Programm. Was will man da noch mehr...
Sonntag, 29. Mai 2011
Grottenweg
Eigentlich hatten wir heute ja eine Klettertour am Pfaffenstein vor, nach einem Blick auf die Bilder der Webcam am Präbichl mussten wir aber umdisponieren. Nach dem Gewitter am Freitag und dem gestrigen schlechten Wetter blieb erstaunlich viel Schnee auch in mittleren Lagen liegen.
Als Alternative ging's also zum Grottenweg im Brunntal bei Mixnitz. Schnee erwartete uns hier, trotz morgendlicher Frische am Einstieg, zwar keiner, dafür waren einige Abschnitte noch ziemlich nass (vorwiegend natürlich die schweren). Die Abschnitte im feuchten Dreck wirkten sich auch nicht gerade super auf die anschließenden Felspassagen aus. Trotz dieser Schwierigkeiten war's in Summe ein schöner Klettertag.
Sonntag, 8. Mai 2011
Großer Speikkogel
Am Samstag besuchten wir die Südsteiermark und machten eine Wanderung auf den Großen Speikkogel. Wir starteten bei der Schirchleralm und stiegen durch den Wald zur Brendlhütte auf. Von dort führte der Weg über Almflächen, Waldstücke und den endlos scheinenden Bergrücken über Glitzfelsen, Frauenkogel und Ochsenstein zum Gipfel des Speiks. Die Vegetation hätte einen ausgiebigen Regen dringend nötig gehabt, abgesehen von den Enzian- und Krokusblüten war alles ziemlich verdorrt und gelbbraun. Nach sieben Stunden waren wir froh wieder bei der Schirchleralm zu sein, die Weglänge von ca. 27 km war doch nicht so wenig. Unsere Energiespeicher wurden anschließend in Schwanberg wieder ausreichen gefüllt.
Freitag, 22. April 2011
Rote Wand (Waschrumpel)
Auf dem Weg von Graz nach Enns machten wir heute noch einen Abstecher zur Roten Wand und kletterten als erste Mehrseillängenroute der Saison die Waschrumpel. Der teils ziemlich abgespeckte Fels weist eindeutig auf die Beliebtheit dieses Klassikers hin, heute waren wir in dieser schönen Genussroute aber ganz alleine unterwegs. Nur der starke Wind leistete uns im oberen Wandteil und am Ausstieg Gesellschaft und glich somit die hohen Temperaturen beim Zustieg aus. In Summe also ein feines Tagerl!
Donnerstag, 21. April 2011
Rauchkoppe
Unsere erste Frühlingwanderung in diesem Jahr führte uns heute auf die Rauchkoppe vom Gößgraben bei Trofaiach aus. Zuerst ging's auf der Forststraße zur Linsalm, wo wir jede Menge Murmeltiere beobachten konnten, dann weiter durch einen steilen Wald vorbei an jeder Menge Frühlingsknotenblumen, die zum Großteil aber schon verblüht waren. Dafür gab es ein Stück weiter oben jede Menge Schneerosen, Krokusse,... Über freie Flächen, Schneefelder und Latschengassen stiegen wir, vorbei an Gämsen und Schlangen (Kreuzotter), zum Mooshals auf und querten anschließend den Hang unter den Wänden der Rauchkoppe. Am Schluss ging's nochmal in leichter Kletterei und luftig am Grat entlang zum Gipfel mit einer tollen Aussicht. Eine eindrucksvolle, einsame Frühlingstour bei traumhaft warmem und sonnigem Wetter!