Mit dem Sonntagskogel von der Franzlbauerhütte bei Hohentauern aus fanden wir heute ein Tourenziel mit (gerade noch) reichlich Schnee für eine Schitour. Schon beim Parkplatz machte sich der Wind deutlich bemerkbar und die Schneefahnen der umliegenden Bergkämme ließen uns schon erahnen, dass es weiter oben wohl auch nicht gemütlicher sein wird. So war es dann natürlich auch und der Föhnsturm, der sich unten im Wald praktisch nicht bemerkbar machte, blies uns oben immer kräftiger um die Ohren. Beim letzten Hang unterm Gipfel schaffte er es schließlich sogar uns umzublasen, wir schenkten uns daher auch das letzte Stück am Kamm zum Gipfel, genossen kurz die wunderbare Aussicht, versuchten keine Ausrüstung zu verlieren und freuten uns über die recht guten Abfahrtsbedingungen.
Samstag, 28. Dezember 2013
Sonntagskogel
Leobner
Letzten Sonntag machten wir bei unserer Fahrt nach Oberösterreich noch einen Zwischenstopp in Johnsbach für eine vorweihnachtliche Schitour auf den Leobner. Das Wetter war etwas wolkiger als erwartet und der Schnee zwar ausreichend, dafür aber Knusperpulver vom Feinsten. Trotzdem war's eine schöne Tour und so wenig Wind und Leute gibt's am Leobner wohl eher selten.
Sonntag, 15. Dezember 2013
Griesmoarkogel, Himmeleck
Heute machten wir uns spontan auf ins Liesingtal, solange der Schnee vom ersten Wintereinbruch nicht davongeschmolzen ist muss man ihn schließlich nutzen. Vom Reichenstaller stiegen wir vorbei an der sonnigen Beisteineralm auf den Griesmoarkogel. Obwohl sich der Wind dort wirklich bemühte konnte er uns trotzdem nicht vom Gipfel blasen. Schließlich ging's weiter zum Himmeleck und vorbei an der Liesingkaralm wieder zurück ins Tal. Der Bruchharsch hielt sich zum Glück in Grenzen, der Firn allerdings leider auch.
Lahngangkogel
Letztes Wochenende starteten wir bei hochwinterlichen Bedingungen am Lahngangkogel in die Schitourensaison. Mit reichlich Pulverschnee, ganz passablem Wetter und der schönen Winterlandschaft war es auf jeden Fall ein gelungener Auftakt.
Donnerstag, 11. April 2013
Brandstätterkogel
Heute waren wir nach einiger Zeit wieder einmal in den Seckauern unterwegs und machten ein Schitour auf den Brandstätterkogel, den wir schon seit längerem ins Auge gefasst hatten. Wegen einer eigenartigen Straßensperre im Ingeringgraben (der parallele Forstweg mit Fahrverbot wäre super geräumt gewesen) mussten wir zuerst ein Stück zu Fuß auf der Straße bis zum eigentlichen Ausgangspunkt in Kauf nehmen. Von dort ging's bei vorerst dürftiger Schneelage bis zum Brandstättergraben, ab da waren die Bedingungen dafür super. Sonne und Wind wurden im Laufe des Aufstiegs immer mehr und ab dem Brandstättertörl pfiff uns schließlich bei blauem Himmel der Föhn so richtig um die Ohren. Die Gipfelpause fiel somit nicht allzu lange aus und wir erwischten super firnige Abfahrtsbedingungen für die steile Rinne direkt vom Gipfel in den Graben. Unsere direkte Abfahrtsvariante im unteren Teil des Grabens nach der Forststraße war allerdings leider nicht empfehlenswert.
Samstag, 6. April 2013
Lahnerkogel, Frauenscharte
Bei richtigen Hochwinterbedingungen und reichlicher Schneelage machten wir am Ostermontag eine Schitour auf den Lahnerkogel vom Phyrnpass aus, den wir vor 3 Jahren zur fast gleichen Zeit bei komplett anderen Bedingungen versucht, aber wegen Schneemangel damals abgebrochen haben. Das Wetter war diesmal zwar nicht das beste, dafür genossen wir reichlich Pulverschnee bei der Abfahrt.
Am Donnerstag brachen wir schließlich bei Sonnenschein und hohen Temperaturen zur ersten richtigen Frühjahrsschitour der Saison auf. Ziel war der Mühlauer Sattel in den Haller Mauern von Norden aus. Trotz der relativ geringen Höhe des Ausgangspunkts in Leopolden von ca. 860 m und der für Schitouren späten Jahreszeit waren der Aufstieg vom und die Abfahrt bis zum Parkplatz mit Schi gar kein Problem und auch die angeblich ausgedehnten Latschenfelder in der landschaftlich schönen Schafplan waren gut unter dem Schnee versteckt. Unser Ziel, der Mühlauer Sattel, entpuppte sich am Ende als Frauenscharte, zumindest ist nur so erklärbar warum auf der Südseite kein Kar, sondern steiles, felsdurchsetztes Gelände zu sehen war und wir keine niedrigere Scharte mehr rechts von uns entdecken konnten. Für's Tourenerlebnis ist das aber sowieso egal.
Freitag, 29. März 2013
Hohe Lins, Arlingsattel
Das super Bergwetter (momentan gibt's das ja eher selten) nutzten wir gestern für eine Schitour in Eisenerz. Von Galleiten machten wir uns bei strahlendem Sonnenschein auf Richtung Hohe Lins. Nach der Waldgrenze war schnell ersichtlich, dass die dünne Neuschneeschicht auf dem alten Harschdeckel noch nicht gerade gut verbunden war und auch der Windeinfluss der letzten Tage war gut erkennbar. Wir beschlossen also den letzten Steilhang zum Gipfel zu meiden und den unteren Teil dafür ein zweites Mal zu genießen. Die Abfahrt war super und der Wind und die hohen Wolken ließen am Nachmittag einen wunderschönen Halo entstehen.
Um nicht ganz untätig zu sein machten wir heute noch eine Kurztour von der Ardningalm auf den Arlingsattel. Das Wetter war zwar wie erwartet nicht gerade der Hit, die Sicht wurde aber zumindest laufend besser und auch der Wind ließ im Laufe der Tour immer mehr nach.
Sonntag, 24. März 2013
Triebenkogel
Ausgerüstet mit Osterpinzen, Schokohasen und Sekt (schließlich war's Lisas (Vor-)Geburtstagsschitour) ging's gestern auf den Triebenkogel. Auch das Wetter meinte es recht gut mit uns, am Gipfel blieb es fast windstill und es kam sogar kurz die Sonne heraus. Top motiviert, gestärkt und gut gelaunt starteten wir schließlich zur Abfahrt. Die ersten windbeeinflussten Passagen waren bald geschafft und unten im Wald genossen wir noch feinsten Pulverschnee.
Sonntag, 17. März 2013
Schafzähne
Nach den vergangenen stürmischen und neuschneereichen Tagen war die Tourenwahl nicht ganz einfach. Pulverschnee sollte es sein, nicht zu steil wegen der angespannten Lawinensituation, möglichst etwas windgeschützt und doch nicht komplett waldig,... Die Wahl fiel schließlich auf die Schafzähne in Oppenberg. Ganz nach "Oppenberger Tradition" startete die Tour mit einer langen bis zum Boden geräumten Forststraße, die Sonne und der blaue Himmel halfen uns aber gut gelaunt darüber hinwegzusehen. Ab einer Höhe von ca. 1300 bis 1400 m hatten wir endlich reichlich Schnee unter den Füßen und in Gipfelnähe wurden wir mit einer super Aussicht und reichlich Pulverschnee belohnt. Auch unser zugelaufener konditionsstarker Wegbegleiter, ein liebenswürdiger Hund, hatte seinen Spaß. Wir hätten zwar mit mehr Schnee und winterlicheren Verhältnissen gerechnet, trotzdem war's eine lohnende Schitour.
Montag, 4. März 2013
Großer Knallstein, Gasseneck
Stützpunkt des Schitourenwochenendes vom Ennser AV war heuer St. Nikolai im Sölktal wo sich zahlreiche Schitourenziele unterschiedlicher Schwierigkeit anbieten. Am Samstag machte ich mich mit einer Gruppe bei perfektem Wetter auf zum Großen Knallstein, während die anderen beschlossen, dass an so einem Traumtag nur der Schönwetter das richtige Ziel sein konnte. Landschaftlich war die Tour auf den Knallstein sehr beeindruckend und auch die Fernsicht vom Gipfel ließ keine Wünsche offen. Leider reichten Kondition bzw. Fitness nicht für alle bis zum Gipfel, für den immerhin 1500 Höhenmeter zu bewältigen waren. Die Abfahrt war teilweise etwas mühsam mit wechselnden und oft nicht ganz freundlichen Schneebedingungen.
Am Sonntag beschlossen wir angesichts der erlebten Schneebedingungen vom Vortag uns auf Pulverschneesuche in den Nordhängen zu begeben. Ziel meiner Gruppe war dabei das Gasseneck, während die anderen am Gumpeneck ihr Glück versuchten. Etwas unerwartet (schließlich gabs ja schon tagelang gutes Tourenwetter) stellten wir fest, dass wir ab dem Ende der Forststraße ca. 700 Höhenmeter komplett unverspurtes Gelände vor uns hatten. Das fleißige Spuren, zuerst durch den steilen Wald, danach über traumhafte, weite und steile Hänge mit super Pulverschnee, zahlte sich aber auf jeden Fall aus. Sowohl der Ausblick am Gipfel, vor allem aber die anschließende Abfahrt machten diesen sonnigen Tourentag zu einem der bisher besten dieser Saison.
Donnerstag, 21. Februar 2013
Schitouren im Villgratental
Von Samstag bis Mittwoch verbrachten wir 5 schöne Schitourentage im Villgratental in Osttirol.
Erstes Tourenziel am Weg nach Osttirol war die Gurglitzen in Kärnten. Die Schneelage war bis zur Christebauerhütte ziemlich dürftig, darüber zumindest mengenmäßig ok. Beim Aufstieg in der Sonne stellten wir uns schon auf weichen, schwereren Schnee ein, bis wir am Gipfel waren zog es aber zu und kühlte ziemlich schnell ab. Während die oberen Hänge noch ganz passabel zu fahren waren erwartete uns daher unten alles worauf man zum Abfahren gut verzichten kann: Bruchharsch, gefrohrene Spuren, apere Stellen,... Abgesehen vom mäßigen Abfahrtsgenuss wars aber eine schöne Tour und die Gurglitzen ist sicher ein toller Schiberg wenn die Bedingungen passen.
Am Sonntag nahmen wir uns nach der ersten gemütlichen Nacht in unserem Bilderbuchbergbauernhof die erste Tour im Villgratental vor. Zum Einstieg wählten wir die Pürgleskunke von Kalkstein aus. Obwohl die Sonne trotz der Kälte bereits fleißig daran arbeitete den Pulverschnee zu vernichten fanden wir noch einige sonnengeschütztere Hänge mit super Schnee.
Am nächsten Tourentag ging's mit der Seilbahn Richtung Thurntaler. Wir ließen das Schigebiet möglichst rasch hinter uns und begannen eine wundervolle einsame Überschreitung mit einigen Zwischenanstiegen vorbei an Astattsattel und Hochrast zum Gumriaul. Für die Abfahrt nach Innervillgraten wählten wir den schattigen Kessel nördlich der Hochrast, wo uns einige hundert Höhenmeter traumhafter kaum verspurter Pulver erwartete.
Am Dienstag stiegen wir von Kalkstein übers Pfanntörl aufs Toblacher Pfannhorn auf. Der Wetterbericht sagte zwar einen Wetterumschwung voraus, bis auf die einige hohe Wolken und einen eisigen Wind im Gipfelbereich war davon aber nichts zu merken und so genossen wir den tollen Ausblick in die Dolomiten. Erstaunlicherweise fanden wir bei der Abfahrt immer noch genügend kaum befahrene pulvrige Hänge während sich andere Tourengeher von den Nachbargipfeln durch umgeackertes Gelände quälten.
Unsere letzte Tour führte uns durchs Marchental ins Gisser Törl und weiter bis knapp untern Gannekofel. Auch hier konnten wir (nach einer Woche ohne nennenswerten Schneefall und trotz vieler Tourengeher) mit etwas Spürsinn im oberen Teil noch gute unverspurte Abfahrtsvarianten finden.
Montag, 11. Februar 2013
Lagelsberg
Auf dem Weg von Enns nach Graz machten wir gestern einen Schitourenabstecher ins Tote Gebirge. Der Lagelsberg über die Zellerhütte ist ja nicht gerade ein Geheimtipp und war dementsprechend gut besucht. Das Wetter war nicht ganz so gut wie erwartet und aus dem "am Gipfel in der Sonne sitzen" wurde leider nichts. Die Gipfelpause verlegten wir daher in die Hütte, wo die Meute vor uns zum Glück noch nicht alle Hüttenvorräte vernichtet hatte. Gut gestärkt gings dann im fluffigen Pulverschnee zurück ins Tal.
Sonntag, 3. Februar 2013
Grabnerspitze
Bei unserer Anfahrt in den Gößgraben waren wir nicht ganz sicher ob heute wegen des anhaltenden Sturms die Baumschlaggefahr oder die Lawinengefahr höher sein würde. Am Ende des Grabens war der Wind zum Glück aber erst mal halb so wild und das Aufsteigen im Wald somit unbedenklich, jedoch auch die Schneelage unten noch ziemlich dürftig. Je höher wir kamen desto mehr wurden Schnee und Wind, im Gipfelbereich wurde man schließlich fast umgeblasen, dafür gab's Neuschnee ohne Ende. Lisa versuchte den Sturm mit einer Opfergabe (ihr selbstgenähter Helmbeutel) zu besänftigen, dieser war davon aber leider unbeeindruckt und so traten wir schnellstmöglich den Rückzug an. Bei den oberen Hängen genossen wir viele Schwünge im tiefen Pulver und zum Schluss bauten wir mit einer unnötigen Bachüberquerung noch eine kleine Schlüsselstelle ein.
Montag, 28. Januar 2013
Großer Schober
Nach einer gemütlichen Nacht bei Elke und Berni in Rottenmann wählten wir mit dem Großen Schober wieder einmal ein Schitourenziel im Liesingtal aus. Am Parkplatz beim Reichenstaller war bereits einiges los, umso überraschender war es für uns, dass wir am Schober praktisch alleine waren. Offensichtlich ist der Silberling der beliebtere Gipfel. Die Abfahrt war geprägt von feinstem Knusperpulver und somit doch eher was für Fortgeschrittene.
Montag, 21. Januar 2013
CAC Schitourenwochenende
Beim heurigen CAC-Mitarbeiterwochenende wählten wir diesmal das Schloss Röthelstein in Admont als Stützpunkt für zwei wundervolle Schitourentage aus.
Bis unsere 16-köpfige Gruppe am Samstag in der Kaiserau komplett und startbereit war dauerte es zwar ein Weilchen, doch dann machten wir uns auf zum Lahngangkogel der sich als echter Pulvertraumberg entpuppen sollte. Der Aufstieg war bald geschafft und manche angesichts der tief verschneiten, unverspurten Hänge fast nicht mehr zu bremsen. Die Abfahrt ins Seekar hätte bei diesen beinahe unwirklich genialen Bedingungen auch gerne 3 Mal so lang sein können, einen so fluffigen tiefer Pulver findet man wirklich nicht so oft. Weils so schön war stiegen einige von der Wagenbänkalm noch einmal zum Gipfel auf um auch die Hänge Richtung Kaiserau noch zu nutzen. Nach einiger Zeit wurden auch die Letzten vom (an manchen Stellen offensichtlich) dichten Wald ausgespuckt und wir ließen den Tag im Schloss ausklingen.
Am Sonntag erwartete uns ein Föhneinbruch der den Pulvertraum leider rasch beendete. In der Hoffnung noch gute Bedingungen vorzufinden peilten wir das nordseitige Loigistal im Toten Gebirge an. David und ich hatten die ehrenvolle Aufgabe ein Auto zum Schafferteich zu stellen und von dort direkt das Loigistal aufzusteigen, während die anderen die etwas gemütlichere Variante mit Liftunterstützung über die Wurzeralm wählten. Beim Aufstieg quälten uns die stollenden Felle und uns war bald klar, dass die Abfahrt sicher nicht so genussvoll werden wird wie am Vortag. Mit der Orientierung mit unserer wenig detaillierten Kartenkopie hatten wir komischerweise auch ein bisschen zu kämpfen, was unsere Tour im Endeffekt zu einer sehr schönen, ausgiebigen Runde über Wetterlucken und Zwischenwändscharte machte. Die Abfahrt war wie erwartet wenig genussvoll, die Tour insgesamt dafür landschaftlich sehr schön und eindrucksvoll.