Unseren Winterurlaub verbrachten wir heuer in Hallstatt. Am Mittwoch (dem Tag mit der besten Wettervorhersage) starteten wir unsere Tourentage mit dem Klassiker der Gegend, der Rumpler Runde am Dachstein. Von der Bergstation der Krippenstein-Seilbahn ging's durch eine wunderschöne Landschaft zum Schladminger Gletscher und weiter zur Randkluft des Hohen Dachstein. Über den Hallstätter Gletscher fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein und feinstem Pulverschnee hunderte Höhenmeter ab Richtung Simonyhütte. Nach dem kurzen Gegenanstieg ging's weiter zum Wiesberghaus und mit einem lustigen Waldslalom und reichlich Schnee bis nach Hallstatt, wo wir bei unserem Quartier mit den Schiern und nicht mit dem Auto ankamen.
Der Sandling beim Loser-Schigebiet war am Donnerstag unser Tourenziel, ein schöner Aussichtsberg mit einer tollen Abfahrtsvariante. Mit dem Pulver war's wegen der hohen Temperaturen vorerst mal weitgehend vorbei, trotzdem eine sehr lohnende Schitour.
Da sich das Schlechtwetter noch einen Tag Zeit ließ beschlossen wir am Freitag noch aufs Gamsfeld zu gehen, ein wirklich toller Schiberg mit fast endlosen freien Hängen und einer schönen Aussicht. Diesmal war der Schnee schon richtig nass und pappig, aber trotzdem lustig zum Schi fahren.
Sonntag, 26. Februar 2012
Schitouren bei Hallstatt
Samstag, 26. Februar 2011
Dachstein
Diese Woche verbrachten Lisa und ich ein paar traumhafte Tage in Ramsau am Dachstein. Der Start in den Kurzurlaub war leider nicht ideal. Bei nicht besonders gutem Wetter stapften wir mit Schi ein Bachbett entlang, gaben die Tour dann aber mangels Schnee nach mehrmaligem Abschnallen schließlich wegen Sinnlosigkeit wieder auf und machten stattdessen einen Spaziergang in Ramsau.
Am Mittwoch fuhren wir bei sonnigem aber sehr kaltem Wetter Schi auf den Pisten von Reiteralm und Hochwurzen.
Am Donnerstag war es dann soweit, die Temperaturen bei der Bergstation Hunerkogel waren im Vergleich zum Vortag von ca. -20° C auf immerhin -16° C gestiegen und am Himmel war keine Wolke zu sehen. Obwohl der Wind sehr stark war machten wir uns auf zum Dachstein. Wir gruben uns durch den tiefen, vom Wind verfrachteten Schnee zum Gipfelaufbau und kletterten bei ziemlich eisigen Bedingungen zum Gipfel. Unsere Mühen wurden mit einer traumhaften Fernsicht belohnt und sogar der Wind hat am sonnigen Gipfel deutlich nachgelassen. Nach unserem Abstieg und der Abfahrt von der Randkluft bei grauslichen Schneebedingungen machten wir uns auf zum Edelgrieß über das wir wieder zur Talstation zurückkehrten. Der Schnee war hier deutlich besser zu fahren und auch die Temperaturen endlich deutlich angenehmer.
Am letzten Tag machten wir noch eine Schitour vom Gh. Dachsteinruhe auf die Sulzenschneid. Die Schneelage war noch ausreichend, der Wind wieder recht stark, dafür die Temperaturen viel angenehmer und die Fernsicht erneut sehr gut. Alles in allem ein schöner Abschluss unserer Urlaubstage in Ramsau.
Montag, 1. März 2010
Dachsteinüberquerung
Am Sonntag war ich mit einer 18-köpfigen Gruppe am Dachstein unterwegs. Wir starteten in Ramsau und fuhren mit der Hunerkogel-Seilbahn zum Gletscher. Dort teilten wir uns in zwei Gruppen wobei eine den Hallstättergletscher zum Eissee runterwedelte während ich mit der zweiten vorher noch zur Randkluft aufstieg. Die Abfahrt über den Gletscher war sehr genussvoll da man (gefühlvolles Schi fahren vorausgesetzt) nicht weit einbrach. Bei der Simonyhütte (kurzer Gegenanstieg) warteten wir wieder zusammen um gemeinsam zum Wiesberghaus aufzubrechen. Dort stand ein ausgiebiger Einkehrschwung am Programm bevor es über die Tiergartenabfahrt weiter nach Hallstatt ging.
Die Sonne zeigte sich zwar nur ziemlich kurz, dafür war der Föhnsturm viel schwächer als befürchtet und die Temperaturen ziemlich hoch für eine Schitour. Die Schneelage erlaubte zum Glück eine Abfahrt fast bis ins Tal.
Die Renaissance der Traditionsveranstaltung des Ennser Alpenvereines ist auf jeden Fall gut gelungen.
Sonntag, 25. Mai 2008
Dachstein
Nach unserer Trainingstour am Traunstein beschlossen wir am Dachsteingletscher etwas Spaltenbergemaßnahmen zu trainieren. Da die Bergfahrt alleine schon unverschämt viel kostete überzeugte ich Flo zu Fuß runterzugehen. Das Wetter war am Vormittag perfekt und wir gingen bis knapp unter den Gipfel, danach sprangen wir mehrmals in den überwechteten Schneekessel bei den "Dirndln" und stiegen bzw. figlten durchs Edelgrieß ins Tal ab.
