Das perfekte Bergwetter am Donnerstag nutzten wir für eine lange, alpine und landschaftlich sehr schöne Tour in den Rottenmanner Tauern. Wir starteten bei der Edelrautehütte und stiegen übers Ochsenkar zum Gefrorenen See auf, der seinem Namen alle Ehre machte und nicht nur immer noch komplett zugefroren, sondern auch teilweise von ein paar Lawinenkegeln verschüttet war. Schnee gab's eigentlich im ganzen Kessel noch mehr als genug und der direkte Anstieg zum Grat wurde durch eine meterhohe Wechte blockiert. Wir mussten somit auf den schneefreien SO-Grat des Dreistecken ausweichen um unser nächstes Etappenziel, die Sonntagskarspitze zu erreichen. Von dort ging's wieder luftig am Grat weiter (zum Glück mit nur mehr relativ wenig Schnee) und gefühlte 100 Grattürme später kamen wir schließlich am Großen Bösenstein an. Beim Abstieg kamen schließlich wieder die Figln zum Einsatz, wobei der Schnee kaum weniger war als noch vor einem knappen Monat.
Freitag, 14. Juni 2013
Dreisteckengrat, Sonntagskarspitze, Bösenstein
Sonntag, 19. Mai 2013
Bösenstein
Gestern kamen wieder einmal die Figln zum Einsatz. Wir starteten bei der Edelrautehütte und stiegen übers Hauseck weiter durch die Rote Rinne und schließlich abwechslungsreich am Grat auf zum Gipfel des Großen Bösenstein, wo wir die tolle Aussicht auf die umliegenden Gipfel, Kare und Rinnen genossen. Danach ging's auf zum eigentlichen Höhepunkt der Tour, der Figl-Abfahrt. Die ersten Meter ins Kar zwischen Großem und Kleinem Bösenstein waren die perfekte Aufwärmrunde für die anschließende Abfahrt durch die Rote Rinne hinunter zum Scheiblsee, in der wir ausreichend Schnee und perfekte Firnbedingungen vorfanden. Der Spaß bei der Abfahrt kam jedenfalls nicht zu kurz und die verbrauchten Kalorien füllten wir bei der Hütte in Form von Steirerkasspatzen wieder auf.
Sonntag, 16. Januar 2011
Großer Bösenstein
Da die magere Schneelage die Auswahl sinnvoller Schitouren derzeit ja doch etwas einschränkt, wählten Lisa und ich heute wegen des hoch gelegenen Ausgangspunktes den Großen Bösenstein als Tourenziel aus. Mit dieser Idee waren wir aus gutem Grund nicht die einzigen. Die Bedingungen waren frühlingshaft, die Schneelage ausreichend und das Wetter perfekt. Bereits ab Mittag war der Schnee allerdings sehr aufgeweicht und schon etwas schwer zu fahren, es machte aber trotzdem großen Spaß.