Die heutige Mehrseillängentour führte uns ins Brunntal bei der Bärenschützklamm bei Mixnitz. Nach dem schweißtreibenden Zustieg stiegen wir in die Route "Aprilpfeiler" (bis VI+) ein. Den Hinweis im Führer auf die oft feuchte Einstiegsrampe konnten wir bestätigen und die Auswirkung der Nässe auf die Reibung der Schuhe war nicht gerade angenehm. Auch die Griffarmut der Platte an einigen Stellen lieferte nicht gerade einen positiven Beitrag zum Gesamterlebnis der ersten Seillänge. Danach wurde die Route zunehmend ansprechender, obwohl das teils üppige Grünzeug manchmal etwas nervte. So richtig überzeugen konnte uns der Aprilpfeiler somit nicht, mit der anderen Einstiegsvariante (Route "Saxifraga") ist er vielleicht deutlich lohnender.
Samstag, 3. Juli 2010
Aprilpfeiler
Donnerstag, 24. Juni 2010
Röthelstein (Eldorado)
Heute nahmen Lisa und ich uns erneut eine Route am Röthelstein vor, diesmal die "Eldorado" (bis VI+). Nach dem Kampf gegen das Gestrüpp am Zustieg (unglaublich wieviel da seit wir den Winnetouweg geklettert sind gewachsen ist) betrachteten wir beim Vorbereiten die ersten Klettermeter. Ich war etwas verwundert als ich einen ziemlich großen, beinahe glänzenden "Ast" zwischen den Löchern bei der dritten Sanduhr entdeckte. Als sich dieser plötzlich zu bewegen begann war uns auch schnell klar dass es sich dabei eigentlich um eine ganz schön stattliche Schlange handelte. Ganz leicht ließ sich das geschätzte 1,20m lange Tier auch nicht vertreiben als ich mich ihm näherte, es entschloss sich aber dann doch mir den Weg freizumachen und sich in einer Spalte zu verkriechen (leider gerade schnell genug um meinem Fotoapparat zu entkommen). Einer genussvollen Kletterei stand somit nichts mehr im Wege. In den letzten Seillängen wurden wir von einigen fetten, grünen, fliegenden Käfern belästigt wobei mir einer hinten ins Leiberl kroch und zerdrückt wurde (war ganz schön blöd zum Rausholen). Trotzdem waren wir beide von der Route begeistert und genossen den Tourentag.
Freitag, 11. Juni 2010
Röthelstein (Ufo)
Gestern machte ich mich mit Lisa wieder einmal auf zum Röthelstein. Wir planten diesmal die Route "Ufo" (bis VI+) zu klettern. Schon die letzten Zustiegsmeter ließen uns erkennen, dass wir keinesfalls zu früh aufgebrochen waren, denn bereits in der Früh hatte die Sonne eine enorme Kraft. Beim Klettern war die Hitze aber dank Wind und einer hauchdünnen Wolkenschicht nicht so schlimm. So genossen wir den traumhaften Tag und die abwechslungsreiche Kletterei.
Montag, 7. Juni 2010
Porec
Von Donnerstag bis Sonntag verbrachte ich mit einigen Freunden einen gemütlichen Campingurlaub bei Porec in Kroatien. Wir nutzten die entspannenden Tage zum Klettern, Baden, Beachvolleyball Spielen, Minigolfen und Relaxen. Einfach eine perfekte Einstimmung auf den endlich Einzug haltenden Sommer!
Donnerstag, 27. Mai 2010
Pfarrmauer
Auf dem Weg von Enns nach Graz machten wir gestern einen Abstecher auf die Pfarrmauer (Vorgipfel des Admonter Reichenstein). Wir wanderten an der Mödlinger Hütte, dem Treffnersee und dem Heldenkreuz vorbei bevor es steiler den Hang bergauf Richtung Gipfel ging. Dabei konnten wir einige Gämsen beobachten und Lisa war von den zahlreichen Schneerosen begeistert. Die umliegenden Gipfel verschwanden immer mehr in dicken dunklen Wolken, wir blieben aber zum Glück von Regen und Gewittern verschont.
Samstag, 15. Mai 2010
Rennfeld
Gestern wanderte ich mit Lisa von Pernegg auf das Rennfeld. Beim Aufstieg über den 72-Reihen-Steig hielt das Wetter noch und am Gipfel kam sogar kurz mal die Sonne heraus. Von den umliegenden Bergen sah man aber nur wenig, der Hochschwab steckte in dicken Wolken. Nach einer gemütlichen Einkehr im Ottokar-Kernstock-Haus stiegen wir über den Buchecksattel wieder in den Gabraungraben ab. Die Wolken gaben kurz den Blick auf Hochlantsch und Röthelstein frei bevor es zuzog und zu regnen begann. Bei guter Fernsicht muss es auf dem Rennfeld wohl wunderschön sein.
Samstag, 1. Mai 2010
Rote Wand (Erdgeisterweg)
Als zweite Mehrseillängentour der Saison wählten Lisa und ich gestern nach langem Überlegen den Erdgeisterweg auf der Roten Wand. Bei sommerlichen Temperaturen brachten wir den Zustieg hinter uns und bereiteten uns auf die Kletterei vor. Wir waren die einzigen in unserer Route während sich bei der benachbarten Serengeti bereits einige Seilschaften tummelten. Die ersten, einfacheren Seillängen boten recht angenehme Kletterei und waren schnell geschafft. Am Schluss ging's nochmal richtig zur Sache, nach zwei Seillängen im unteren sechsten Grad wählten wir den direkten Ausstieg (bis 6+) der steil und ausgesetzt nach oben führte. Oben angekommen genossen wir eine Zeit lang Sonne, Aussicht und Natur bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten.