Freitag, 26. März 2010

Röthelstein (Winnetouweg)

Nach einem erfolgreichen Start in die Outdoorklettersaison gestern Abend an der Peggauer Wand kletterte ich heute mit Lisa die erste Mehrseillängenroute im Jahr. Dafür nahmen wir uns den Winnetouweg vor, eine einfache aber recht ansprechende Route durch die Breite Wand am Röthelstein und somit zum Einklettern gerade richtig. Am Zustieg erfreuten wir uns unterschiedlichster Frühlingsblumen und machten Bekanntschaft mit einer Gämse. Obwohl der Wetterbericht mit dem vorhergesagten Sonnenschein nicht recht hatte waren die Temperaturen zum Klettern ganz angenehm.

Donnerstag, 18. März 2010

Griesmoarkogel

Bevor bei diesen Temperaturen der ganze wunderbare Neuschnee vom Wochenende davonschmilzt muss man den sonnigen Tag einfach für eine Schitour nutzen. Lisa und ich machten uns daher heute auf zum Gh. Jansenberger ins Liesingtal von wo wir Richtung Griesmoarkogel aufstiegen. Nach einer Rast bei der Beisteineralm ging's den Bergrücken entlang zum Gipfel. Dieser präsentierte sich wegen des Windes eher ungemütlich, dafür konnten wir eine tolle Fernsicht genießen. Die Abfahrtsbedingungen waren noch ziemlich gut mit zum Teil fast noch pulvrigem Schnee der nach unten hin leider immer schwerer wurde. In den nächsten Tagen wird einen wohl graußlicher Bruchharsch erwarten. Bei der Liesingkaralm machten wir noch einen kurzen Jausenstopp und kämpften uns anschließend den steilen Forstweg zum Jansenberger zurück. Der letzte Hang zum Gasthaus bot schließlich noch ein paar Schwünge im Firn. Insgesamt eine super Tour bei guten Bedingungen.

Sonntag, 14. März 2010

Schitourenwochenende in Hall bei Admont

Gemeinsam mit Wolfgang leitete ich für den Ennser AV dieses Wochenende ein Schitouenwochenende in Hall bei Admont.

Während am Samstag eine Gruppe zum Gscheideggkogel aufbrach ging ich mit meiner Gruppe bei hochwinterlichen Verhältnissen auf den Sonntagkogel. Berni übernahm freundlicherweise den Großteil der Spurarbeit. Der Gipfel lud wegen des Windes nicht gerade zum langen Verweilen ein, weshalb wir gleich wieder abfuhren. Die Bedingungen dafür waren traumhaft gut, perfekter Pulverschnee allerdings mit einer Schwachschicht und somit nicht ganz unbedenklich. Leider stürzte Manfred so unglücklich, dass er sich offensichtlich ein Band im Knie riss. Dieser Vorfall trübte natürlich den Gesamteindruck der ansonsten tollen Tour. Zum Glück konnte er noch selbstständig absteigen. Gute Besserung!



Da sich die Schneedecke nicht entspannen wollte nahmen wir am Sonntag den Pleschberg in Angriff. Das Wetter war diesmal noch schlechter, da der Wind nochmal deutlich zugelegt hatte, dafür wurden unsere Mühen und unser Durchhaltevermögen auch diesmal wieder mit super Pulver bei der Abfahrt belohnt. Auch die schneeärmeren Abschnitte weiter unten waren problemlos fahrbar.



Alles in Allem ein trotz ungünstiger Bedingungen gelungenes Tourenwochenende. Nächstes Jahr sind dann vielleicht auch größere Touren möglich.

Montag, 1. März 2010

Dachsteinüberquerung

Am Sonntag war ich mit einer 18-köpfigen Gruppe am Dachstein unterwegs. Wir starteten in Ramsau und fuhren mit der Hunerkogel-Seilbahn zum Gletscher. Dort teilten wir uns in zwei Gruppen wobei eine den Hallstättergletscher zum Eissee runterwedelte während ich mit der zweiten vorher noch zur Randkluft aufstieg. Die Abfahrt über den Gletscher war sehr genussvoll da man (gefühlvolles Schi fahren vorausgesetzt) nicht weit einbrach. Bei der Simonyhütte (kurzer Gegenanstieg) warteten wir wieder zusammen um gemeinsam zum Wiesberghaus aufzubrechen. Dort stand ein ausgiebiger Einkehrschwung am Programm bevor es über die Tiergartenabfahrt weiter nach Hallstatt ging.
Die Sonne zeigte sich zwar nur ziemlich kurz, dafür war der Föhnsturm viel schwächer als befürchtet und die Temperaturen ziemlich hoch für eine Schitour. Die Schneelage erlaubte zum Glück eine Abfahrt fast bis ins Tal.
Die Renaissance der Traditionsveranstaltung des Ennser Alpenvereines ist auf jeden Fall gut gelungen.

Dienstag, 23. Februar 2010

TAC-Spitze

Heute nahmen Lisa und ich eine eher kurze aber im oberen Teil recht anspruchsvolle Schitour in Angriff. Von Präbichl stiegen wir durch den Handlgraben, vorbei an der Leobner Hütte zum Hirscheggsattel auf. Von dort ging's durch felsdurchsetztes Gelände weiter auf ein Plateau mit einer tollen Aussicht. Die letzten Meter zum Gipfel führten über drei kurze steile Schneefelder (im Sommer kurzer Klettersteig), die wir dank perfekter Schneebedingungen problemlos ohne Steigeisen bewältigen konnten. Am Gipfel genossen wir die grandiose Fernsicht und stärkten uns für den Abstieg und die Abfahrt. Es firnte oberflächlich wunderbar auf, sodass wir letztere so richtig genießen konnten.

Sonntag, 21. Februar 2010

Winterurlaub in Radstadt

17.2. Schitour Pleißlingkeil
Lisa und ich starteten bei der Gnadenalm und stiegen bei strahlendem Sonnenschein und ziemlich hohen Temperaturen zur Südwienerhütte auf. Von dort ging's weiter Richtung Pleißlingkeil. Mit Erreichen des ersten kleinen Sattels blies uns der Föhn kräftig um die Ohren und nach einer kurzen Zwischenabfahrt spurten wir uns weiter durch die wunderschöne, alpine Winterlandschaft. Da es schon etwas später war und der Wind nicht, Lisas Fitness aber spürbar nachließ, beschlossen wir auf den Gipfelhang zu verzichten und machten uns für die Abfahrt bereit. Diese entpuppte sich als wahre Herausforderung da sich schwerer Triebschnee (in dem komischerweise die Schispitzen richtig stecken blieben) und (relativ humaner) Bruchharsch abwechselten. Sturzfrei gelang uns die Abfahrt nicht, aber wir hatten unseren Spaß dabei.



18.2. Schitour Strimskogel
Von Zauchensee aus machten wir uns diesmal auf den Weg zum Strimskogel. Die Tour führte über mäßig geneigte Almflächen weiter durch (glücklicherweise ausreichend verschneite) Latschen zum Gipfel. Das Bilderbuchwetter vom Vortag wurde durch zunehmende Bewölkung ersetzt, dafür ließ auch der Wind wieder nach. Der Schnee war zwar schwer, mit entsprechender Anstrengung aber noch gut fahrbar.



19.2. Schitag in Obertauern
Heute stand ein Pistenschitag am Programm. Beim Kauf der Liftkarte wies man uns bereits auf einige föhnsturmbedingte Liftsperren hin. Das konnten wir wenig später am Berg gut nachvollziehen. Laufend wurden manche Lifte eingestellt andere wieder gestartet. Zum Glück besserte sich zwischendurch das Wetter und es kam sogar die Sonne heraus. Trotzdem hatten wir nach diesem Tag vom Wind erstmal genug.



20.2. Schitag und Rodeln in Radstadt
Zum Abschluss unseres Kurzurlaubes verbrachten wir einen Tag im Schigebiet in Radstadt. Wind war kein Thema mehr, die Sonne ließ sich aber auch nicht mehr blicken. Am frühen Nachmittag verstauten wir unsere Schi im Auto, schnappten uns eine Rodel und testeten die Radstädter Rodelbahn, bei der es zum Teil ganz schön flott und eng talwärts ging. Mit der Ideallinie waren wir uns zwar nicht immer ganz einig aber es war ziemlich lustig.

Freitag, 5. Februar 2010

Hochalm

Da wir nicht besonders viel Zeit hatten, aber trotzdem eine kleine Schitour machen wollten, beschlossen Lisa und ich gestern in die Seckauer Tauern zu fahren und auf die Hochalm zu gehen. Wir dachten das wäre ein guter Kompromiss zwischen ausreichend Schnee und nicht zu angespannter Lawinensituation (2-3 statt 4 in der Obersteiermark). Leider ließ die Mächtigkeit der Schneedecke sehr zu wünschen übrig. Wetter und Aussicht waren perfekt, die Abfahrt war aber ziemlich mühsam und erforderte einige Male abschnallen und Schi tragen. Schnee- oder Bergschuhe wären wohl die geeignetere Ausrüstung gewesen.