Bei der heutigen kommissionellen Abschlussprüfung des Instruktor Sportklettern Breitensport der BSPA Graz haben alle Kursteilnehmer erfolgreich bestanden! Gratulation an alle Kollegen!
Damit ist diese umfangreiche, abwechslungsreiche Ausbildung, in der ich einige neue Infos, Eindrücke und Erfahrungen sammeln konnte zu Ende. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht.
Samstag, 20. September 2008
Instruktor Sportklettern Breitensport Abschlussprüfung
Dienstag, 16. September 2008
Faaker See
Bei, bis auf den An- und den Abreisetag, bestem Spätsommerwetter genossen Lisa und ich vom 8.-13.9.08 noch einen, leider kurzen aber entspannenden, Kletter-, Bade- und Campingurlaub in Kärnten. Am Anreisetag machten wir einen Abstecher zum Klettergarten Hirzmannsperre wo es später aber leider zu regnen begann. In Kärnten kletterten wir am Kanzianiberg (großes beliebtes Gebiet), am Millstättersee (Klettergarten direkt am See mit Sichern vom Floß aus, sehr empfehlenswert!) und in Arnoldstein (eigenartige Kletterei an teils ziemlich glatten Platten, nicht ganz so toll).
3. Kursteil Instruktor Sportklettern Breitensport
Die Instruktorausbildung geht in die Zielgerade. Vom 5.-7.9.08 fand der letzte Kursteil vor der komissionellen Abschlussprüfung statt. Dabei wurden die ersten Lehrauftrittsvorprüfungen absolviert und nochmal das Eigenkönnen inklusive einer interessanten Videoanalyse unter die Lupe genommen.
Montag, 1. September 2008
Kampermauer
Letzten Samstag machten wir (eine 11-köpfige Gruppe vom Ennser AV) die Kampermauer am Hengstpass unsicher und kletterten verschiedene Mehrseillängenrouten. Mit Lisa und Wulf kletterte ich die Wasserfallkante (V+ UIAA, 6 Seillängen) und Gullivers Reisen (V- UIAA, 3 Seillängen). Anschließend machten wir es uns auf der Laussabauernalm gemütlich und warteten auf die letzten Seilschaften von unserer Gruppe.
Kleiner Pyhrgas
Dienstag, 5. August 2008
Niederes Dirndl
Am Sonntag war ich mit Lisa am Niederen Dirndl (2818m) unterwegs. Nach längerem Suchen des Einstiegs im Nebel (der Wetterbericht hätte eigentlich Sonnenschein vorhergesagt) kletterten wir die Ostwandverschneidung (5 UIAA) und machten uns anschließend wieder ans Abseilen. Dabei verhedderte sich das Seil dermaßen blöd, dass ich wieder hinauf musste, das Seil befreite, einen Zwischenstand einbaute, dann sogar noch ein zweites Mal hinauf musste und ein Stück wieder abkletterte,... bis wir endlich mit dem Abseilen fortfahren konnten und schließlich noch durch die Hunerscharte ins Tal abstiegen.
Samstag, 2. August 2008
Von Nauders bis Gries am Brenner
Vom 18. bis 31. Juli war ich mit Flo und Berni in den Ötztaler und Stubaier Alpen unterwegs.
Die einzelnen Etappen sahen wie folgt aus:
1. Anreise nach Nauders - Goldseehütte
2. Goldseehütte - Tscheyjoch - Hohenzollern Haus
3. Hohenzollern Haus - Riffljoch - Gepatsch Haus
4. Gepatsch Haus - Rauhekopfhütte

5. Rauhekopfhütte - Brandenburger Haus
6. Brandenburger Haus - Fluchtkogel - Vernagt Hütte - Breslauer Hütte

7. Breslauer Hütte - Wildspitze - Braunschwaiger Hütte
8. Braunschwaiger Hütte - Sölden (hier beendet Flo die Tour)
9. Sölden - Hochstubaihütte
10. Hochstubaihütte - Warenkarseitenspitze - Hildesheimer Hütte
11. Hildesheimer Hütte - Zuckerhütl - Wilder Pfaff - Müllerhütte
12. Müllerhütte - Wilder Freiger - Simmingjöchl - Bremer Hütte
13. Bremer Hütte - österrr. Tribulaunhütte
14. Tribulaunhütte - Gstreinjöchl - Egger Joch - Gries und Heimreise
Insgesamt 12537 Hm im Auf- und 12657 Hm im Abstieg, also im Schnitt 896 Hm pro Tag hinauf und 904 Hm pro Tag hinunter. Durchschnittlich waren wir täglich 6 Stunden unterwegs. Die Tour war sehr abwechslungsreich und wir hatten angesichts der mittelprächtigen Großwetterlage ziemliches Wetterglück. Natürlich war sie aber auch ganz schön anstrengend, da wir nie einen Rasttag einlegten.